Ausgrabung & Prospektion & Voruntersuchung

Was ist was?

Voruntersuchung & ProspektionOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eine frühzeitige Untersuchung des Baugrundes erspart viel Ärger. Hierdurch kann vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten bereits geklärt werden ob ein Bodendenkmal vorliegt und durch Ihre Planung bedroht ist.

Dafür werden sogenannte Suchschnitte mittels eines Baggers angelegt und dauern meistens nicht länger als 1-2 Tage. So können Bodendenkmalpflegerische Bauauflagen bereits vor Baubeginn erfüllt werden, wodurch eine Kollision Ihres Bauablaufes vermieden und der Kostenaufwand minimiert werden kann.

Prospektion

Im Unterschied zur Voruntersuchung wird hierbei nicht in den Boden eingegriffen, sondern nur die Oberfläche im Rahmen von Surveys systematisch abgesucht und kartiert. Sie steht zumeist noch vor der Voruntersuchung und muss nicht Zwangsläufig zu dieser oder einer Ausgrabung führen.

Das Ziel hierbei besteht darin, dass Fundpotenzial Ihres Bauplatzes archäologisch einzuschätzen und zu klären ob gegebenenfalls weitere Maßnahmen nötig sind.

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Unterschieden wird hauptsächlich zwischen Forschungsgrabung und Rettungsgrabung. Bei der Forschungsgrabung steht das Ergebnis, also das Gefundene, im Vordergrund. Hierbei stehen zumeist ausreichend Zeit und finanzielle Mittel zur Verfügung.

Für Sie als Bauherren trifft fast ausschließlich eine Rettungsgrabung zu. Da das Bodendenkmal durch Baumaßnahmen als gefährdet eingestuft wird, wird unter möglichst geringen Zeitaufwand der Baugrund, bis zur vorgesehen Bautiefe, archäologisch untersucht und dokumentiert. Dieses kann, je nach Situation, auch parallel zu anderen Baumaßnahmen organisiert werden.